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G wie Gebote

Fester Bestandteil jeder Hochzeitszeitung ist wenigstens ein Beitrag in Form von Regeln, Geboten, Gesetzen, Paragraphen oder ähnliches.

Hier haben wir eine Auswahl unterschiedlicher Beitragsideen dieser Form für Sie zusammengestellt:

10 Gebote zum Lesen einer Hochzeitszeitung

  1. Ruhe bewahren! Atmen Sie tief durch und legen Sie die Zeitung ganz entspannt vor sich hin. Auch, wenn Sie nicht viel Übung haben: Keine Panik, Sie schaffen das!
  2. Halten Sie nun die Zeitung mit dem Titelblatt nach vorne und die Augen zum Lesen am besten weit geöffnet.
  3. Um zu erfahren, was auf der nächsten Seite steht, blättern Sie einfach um.
  4. Die unter 3. beschriebene Methode können Sie von der ersten bis zur letzten Seite, also die gesamte Hochzeitszeitung hindurch, anwenden!
  5. Die Zeitung wird dabei mit der linken Hand gehalten, während mit der rechten Hand umgeblättert wird.
  6. Keine Angst, liebe Linkshänder! Auch Sie können diese Zeitung lesen: Gehen Sie dazu einfach genau umgekehrt wie unter 4. beschrieben vor.
  7. Sollten einzelne Zeitungsinhalte auf Sie zutreffen, dann seien Sie nicht beleidigt: Alle eventuellen Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind gezielt beabsichtigt und selbstverständlich kein Zufall!
  8. Sollten Sie bei der Zeitungslektüre zu späterer Stunde nichts erkennen können, ärgern Sie sich nicht, schalten Sie einfach das Licht ein!
  9. Sollten Sie beim Lesen der Zeitung wie auch immer geartete Emotionen überkommen, lassen Sie diese ruhig heraus. Hier einige Bespiele: Belustigung: „Hahaha“ oder „Hihihi“; Erstaunen: „Ahhhh“ oder „Oohhh“ oder „Schau an!“, usw…
  10. Falls Sie diese Hochzeitszeitung als Bettlektüre verwenden: Vergessen Sie darüber nicht Ihre ehelichen Pflichten!

Die 10 Gebote einer glücklichen Ehe

  1. Ihr sollt fröhlich sein und nie ver-1-samen.
  2. Ihr sollt nicht ver-2-feln.
  3. Ihr sollt nicht -3-st zueinander sein.
  4. Ihr sollt stets den Partner hof-4-en.
  5. Ihr sollt auch -5- mal gerade sein lassen.
  6. Ihr sollt ein harmonisches -6-ualleben führen.
  7. Ihr sollt Eure -7- Sachen nicht verschlampen.
  8. Ihr sollt -8- geben, dass Ihr gesund bleibt.
  9. Ihr sollt nicht -9-malklug werden.
  10. Ihr sollt Euch nicht die -10-e zeigen.

Das Ehegesetz (EGes)

§1 Dieses Gesetz tritt mit dem Ja-Wort in Kraft.

§2 Der Ehemann ist ab dem Zeitpunkt der Eheschließung der Glücklichste seiner Art.

§3 Der Mann hat eine eigene Meinung - die Frau hat RECHT und verwaltet das eheliche Vermögen.

§4 Sollte die Frau einmal nicht Recht haben, tritt automatisch §3 in Kraft.

§5 Das Ehepaar besteht aus zwei Hälften, die Frau ist die bessere.

§6 Der Mann verdient das Geld, die Frau gibt es aus.

§7 Der Ehemann hat sein Einkommen pünktlich zu Hause abzuliefern und sein Taschengeld mit kindlicher Freude entgegenzunehmen.

§8 Die Frau ist unter der Haube, der Mann unterm Pantoffel.

§9 Falls der Ehemann an Trotz leiden sollte, oder sonstige bockige Seiten aufzuweisen hat, ist ihm der Hausschlüssel zu entziehen und der Pantoffel gefechtsbereit zu zeigen.

§10 Dem Ehemann ist es gestattet, jeden Abend zu Hause zu bleiben.

§11 Wann der Mann fortgeht, bestimmt der Mann, wann er heimkommen soll, bestimmt die Frau.

§12 Die Frau hat den Mund aufzumachen, der Mann hat ihn zu halten.

§13 Meinungen dürfen nur von der Frau ausgesprochen - vom Mann nur gedacht werden.

§14 Der Mann gibt nie zu, dass er auch mal Recht hat, sonst ist er gleich unten durch.

§15 Die Gartenarbeit ist Gemeinschaftssache; die Einteilung untersteht der Frau, die Durchführung dem Mann.

§16 Der Mann hat zu essen was auf den Tisch kommt und immer ein freundliches Gesicht zu machen.

§17 Dem Ehemann ist es erlaubt, auch seine Frau von Zeit zu Zeit etwas lieb zu haben. Er sollte aber niemals sagen: "Du kannst mich gern haben".

§18 Das gemeinschaftliche Siegel ist der Kuss.